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 Meißen, Foto: DWI/Hartmann
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Nach der Wiedervereinigung wurde die Rebfläche mit EU-Unterstützung von 200 auf 350 Hektar erweitert. Aktuell sind ca. 450 ha bestockt. Jetzt wird neben dem bis dahin vorherrschenden Müller-Thurgau auch Riesling und Weißburgunder angebaut.
Die Bedingungen für den Weinbau sind hier nicht ganz so optimal wie in den anderen Regionen. So können die Erträge von Jahr zu Jahr erheblich schwanken. Die meisten Weinberge werden im Nebenerwerb bewirtschaftet.
Diese Winzer liefern ihren Wein an eine große Winzergenossenschaft. Sie verarbeitet die Trauben von rund der Hälfte der Anbaufläche.
Einen Aufschwung erlebten einige Betriebe nach der Wende, beispielsweise das Weingut Vincenz Richter.