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Sachsen




Meißen, Foto: DWI/Hartmann

Das kleinste Deutsche Anbaugebiet zwischen zwischen Pirna und Diesbar-Seußlitz gelegen, blickt auf eine lange Tradition zurück. Auf den Weinbergen von Pillnitz und Wachwitz bauten schon um 1161 die sächsischen Könige ihre Weine an.

 

Nach der Wiedervereinigung wurde die Rebfläche mit EU-Unterstützung von bis dahin 200 auf 350 Hektar erweitert und beträgt aktuell ca. 420 ha. Jetzt wird neben dem bis dahin vorherrschenden Müller-Thurgau auch Riesling und Weißburgunder angebaut. Im 17. Jahrhundert betrug die Fläche noch etwa 5.000 ha.

 

Der besondere Charakter des Sachsenweines wird auch sehr durch die unterschiedlichen Bodenarten geprägt. Die Vielzahl der Böden garantiert variantenreiche Weine Charakter.

 

Die Bedingungen für den Weinbau sind in Sachsen nicht ganz so optimal wie in den anderen Regionen. So können die Erträge von Jahr zu Jahr erheblich schwanken. Über die Hälfte der Weinberge werden im Nebenerwerb bewirtschaftet. Diese Winzer liefern ihren Wein an eine große Winzergenossenschaft in Meißen. Der Vertrieb der Weine erfolgt fast ausschließlich direkt. Möglichkeiten zum Einkehren finden sich viele entlang der Sächsischen Weinstraße oder des 90 km langen Weinwanderweges.

Einen Aufschwung erlebten einige Betriebe nach der Wende, beispielsweise das Weingut Vincenz Richter.

 


Hauptrebsorten: Müller-Thurgau (20%), Riesling (16%), Weißburgunder (13%)



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