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"Ich mach jetzt in Wein" - Die moderne Geldanlage



Leasing oder Genussschein - Wer Geld investieren will, wird auch im Weinbau fündig.

Winzer, die Weinanbauflächen neu bestocken wollen oder in schwierigen - aber interessanten -  Lagen  neue Weinberge anlegen wollen, benötigen dazu meist viel Geld. Wer etwas neues wagt, muss daher in der Regel bei der örtlichen Bank um einen Kredit bitten. Als Sicherheit dienen den Banken dann oft die Weinberge, die den Winzern bereits gehören. Böse Zungen behauten daher, dass die Sparkassen und Banken eigentlich die größten deutschen Winzergenossenschaften sind.

 

Pfiffige Winzer sind nun auf die Idee gekommen, sich das nötige Geld, bei der am Weinbau wirklich interessierten Gruppe zu leihen – Bei den Weintrinkern. Wer den Winzern sein Geld gibt, bekommt natürlich auch was dafür.

 

Wein-Genussscheine: Anlegemöglichkeit für Genießer

Sybille Kunz (aktuell in den Schlagzeilen durch ihre vom DWI zur besten deutsche Winzerwebseite gewählte Webpräsentation) gibt zum Beispiel Wein-Genussscheine aus. Wer mindestens 2500 Euro investiert, erhält 7,5% Zinsen (Bei Banken gibt es zur Zeit 1,5 bis 2%). Genießer stört es da auch wenig, dass die Zinsen aus dem Weinsortiment der Winzerin stammt und nicht in harter Währung ausgezahlt wird. Nach 5 Jahren gibt es das Geld zurück, wer inzwischen ihren Wein lieben gelernt hat, kann sich auch alles in dieser Währung auszahlen lassen oder das Geld einfach weiter anlegen. In Deutschland war Sybille Kunz mit ihrer Idee Pionierin. Die Idee kam so gut an, sagt die Winzerin, dass sich die Konkzurrenz schnell mit ähnlichen Ideen auf den Markt kam.

 

Der virtuelle Winzer – Anlegemöglichkeit für den "Spieler"

Bei anderen Winzern geht es eher zu, wie bei einer Mischung aus dem Computerspiel Sim-City und E-bay, aber damit nicht weniger interessant: Dort kann man als "virtueller Winzer" zum Beispiel für einen Obolus von 100 Euro (= 3 Weinstöcke) mitbestimmen, welche Saisonarbeit wie ausgeführt wird. Wer mehr Weinstöcke besitzt, hat einen höheren Stimmanteil. Auch hier wird die Dividende in Wein ausgezahlt.

 

Leasing: Das Angebot für den aktiven Anleger

Aber auch für Anleger, die gerne selbst Hand anlegen, gibt es die passende Anlagevariante: Bei Oswald Neumeister in Franken kann man Rebstöcke für 5 Jahre leasen und erhält jährlich pro Rebstock ca. 2 Liter Wein ausgezahlt. Wem das Klettern im Weinberg dann doch zuviel wird, kann das dem Winzer auch für knapp 15 Euro überlassen.

 

Allen Geschäftsmodellen gemeinsam ist die geglückte Kundenbindung, die Sybille Kunz am besten beschreibt: "Viele leben richtig mit dem Weingut mit." Und was können sich Winzerinnen und Winzer mehr wünschen?


(ki)






 
     

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