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Spätburgunder

Der Spätburgunder gehört zu den ältesten und edelsten Rebsorten, die weltweit verbreitet und bedeutsam sind.

Der Anbau verlangt viel Sorgfalt

Unter Synonymen wie Pinot noir oder Blauburgunder ist der König der Rotweine vielen Weinliebhabern ein Begriff. Es wird angenommen, dass die Rebsorte ursprünglich aus dem französischen Burgund stammt. Sie hat hohe Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit und das Klima. Kalkböden mit einer guten Wasserversorgung erzielen die besten Ergebnisse. Bei Verbrauchern und Winzern gleichermaßen beliebt, erfreut sich der Spätburgunder eines wachsenden Interesses. So nimmt der Anbau eines vorwiegend trockenen Rotweins inzwischen ein Zehntel der gesamten Rebfläche in Deutschland ein. Zu den bekannten Anbaugebieten auf 11.800 Hektar gehören der Kaiserstuhl und die Pfalz, sowie Rheinhessen, Württemberg, Ahr und Rheingau. In Frankreich, Österreich, Italien und der Schweiz findet der Spätburgunder ideale Wuchsbedingungen. Nahezu sortenreine Rotweine entstehen außerhalb Europas in Chile, Neuseeland, Südafrika, Australien und den USA.

Die Aromen bestimmen einen einzigartigen Charakter

Aus reifen Trauben werden die besten Rotweine dieser Rebsorte gekeltert. Erst im August zeigt sich, ob der Pinot noir einem Pinot blanc oder Pinot gris entspricht. Die qualitativ hochwertigen Spätburgunder zeichnen sich durch ihren vollmundigen und samtigen Geschmack aus. Im Stil können die Weine auch tanninreich, streng oder übersauer sein. Jungweine verfügen über starke Fruchtaromen. Ihr leicht süßlicher Duft erinnert an Pflaume, Kirsche, Erdbeere, Johannisbeere, Brombeere oder Himbeere. Dezente Nuancen von Bittermandel prägen das Bukett im Alter. Barriqueweine enthalten feine Aromen von Zimt und Vanille. In der Regel wird der Spätburgunder in einen klassischen und modernen Typ unterschieden. Die traditionellen Rotweine sind gerbstoffarm, rostrot und mild. Moderne Produkte haben ein kräftiges Rubinrot bis Violett, enthalten mehr Gerbstoffe und weniger Säure. Bei der Lagerung gewinnt die kürzere Reifung in kleinen Eichenfässern zunehmend an Bedeutung.

Die Produktvielfalt der erlesenen Rotweine

Nicht nur im Anbau gehört der Spätburgunder zu den schwierigen Sorten. Auch im Keltern setzen sich die hohen Anforderungen fort, um eine gehobene Qualität zu erzielen. Damit viel Farbe, Aroma und Geschmack erhalten bleibt, muss schonend gepresst werden. Reich an Frucht und Farbtiefe sind Rotweine, die aus einer kalten Mazeration und Gärung hervorgehen. Das warme Gärverfahren erzeugt helle Weine. Frankreich besitzt die größte Anbaufläche für Spätburgunder. Neben Chardonnay und Schwarzriesling ist der Pinot noir der wichtigste Bestandteil des Champagners. Als sortenreiner Schaumwein entsteht der Blanc de Noirs. Der Rosé des Riceys gilt als französische Spezialität. Deutschland ist für die Herstellung gehaltvoller Rotweine bekannt. Einer der berühmten Vertreter wird im Rheingauer Assmannshausen am Höllenberg produziert. Roséwein, Weißherbst und Blanc de Noir gehören ebenfalls zu den deutschen Erzeugnissen. Eine Besonderheit ist die Beerenauslese. Der österreichische Spätburgunder erfährt einen überwiegend trockenen Ausbau. Diese Rotweine reifen und lagern im Barrique. Geschmacklich orientiert sich der Pinot noir Österreichs an den Weinen des Burgunds. In Südtirol wird der Blauburgunder gewonnen. Gelagert werden sollte der Spätburgunder zwischen 16 und 18 Grad. Die kräftigen Erzeugnisse eignen sich für die kühle Jahreszeit und sind hervorragend in der Begleitung zu Wild, Braten und Käse. Vorspeisen und helles Fleisch ergänzt der spritzige und fruchtige Weißherbst am besten. Die Auslesequalität wird gerne als Aperitif gereicht.

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