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Italien

Seit mehr als 3.000 Jahren werden in Italien Weine angebaut. Das Land erstreckt sich südlich der Alpen mit eher geringer Ost-West-Ausrichtung von den Alpen über das Mittelmeer bis an die Grenzen Nordafrikas. Weine aus Italien werden auf einer Gesamtrebfläche von 235.689 Hektar angebaut, und zwar in 21 ganz unterschiedlichen Regionen, die alle ihren eigenen Schwerpunkt haben. 34,53 % der italienischen Weine haben keine Qualitätseinstufung, sie gelten als Tafelwein oder Vini Comuni. Die Toskana wird in zwei unterschiedliche Weinbauregionen eingeteilt, das Piemont sogar in vier. Die Landschaften Italiens werden vom Mittelmeer und von Gebirgen dominiert. Im Norden schirmen die Alpen das Land ab, der Apennin zieht sich innerhalb des Stiefels über die gesamte Länge bis hinunter nach Kalabrien. 1.200 km lang erstreckt sich Italien von Norden nach Süden, so dass sich keine allgemeinen Aussagen treffen lassen. Italienische Weine von besserer Qualität kommen jedoch häufig von Hanglagen, denn die fetteren Böden der Täler werden traditionell für Gemüse-, Getreide- und Obstanbau genutzt. An der Weinproduktion Italiens sind mehr als eine Million Kleinbauern und zahlreiche Großbetriebe beteiligt.

Weine aus Italien werden in vier verschiedene Kategorien eingeteilt. Die 74 DOCG-Weine zeichnet ihre kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung aus, bei den 333 DOC-Weinen wird die Herkunftsbezeichnung nur kontrolliert, dazu kommen 118 IGT-Weine, zu Deutsch Landweine. Der Rest der Weinproduktion entfällt auf die Tafelweine. Das Anreichern der Weine mit Zucker (wie in Deutschland und in Bordeaux beispielsweise erlaubt) ist in Italien verboten, allerdings dürfen schwache Weine durchaus mit starkem Most angereichert werden. Italienische Weine sind weltweit berühmt, sie tragen Namen wie Chianti, Barolo oder Amarone. Man ist bemüht, für italienische Weine eher einheimische Trauben zu verwenden: Chardonnay, Merlot und Cabernet spielen dementsprechend eine eher untergeordnete Rolle. Weine aus Italien werden aus Rebsorten wie Primitro, Negroamaro oder Nebbiolo gewonnen. Hier findet man Trauben, die es sonst nirgends gibt, womit der womit italienische Weine die ein oder andere bemerkenswerte Entdeckung versprechen. Geschmacklich kann man weiße Weine aus Italien ganz grob als Aperitif beschreiben, der hervorragend zu feiner Küche passt, während die Rotweine eine süß-säuerliche Kirschfrucht zeigen. Allerdings sind die Weine aufgrund der ganz verschiedenen Anbauregionen extrem heterogen.

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