Seit sehr langer Zeit wird darüber diskutiert, wodurch sich ein besonders guter Wein auszeichnet. Kenner verweisen an dieser Stelle auf die Herkunft, Qualität und auch auf die Reife. Ein Aspekt, der zu oft außer Acht gelassen wird, ist derweil die richtige Präsentation und Abfüllung. Denn auch das Auge trinkt mit. Doch welche Kriterien spielen dafür eine Rolle?

Das besondere Einzelstück

In der Weinbranche gibt es auf der einen Seite gut aufgelegte Editionen bzw. Ausstattungen. Wein, der für das allgemeine Publikum gedacht ist, zeichnet sich in der Regel dadurch aus, dass seine Flasche nicht sonderlich auffällig ist. Stattdessen haben die Hersteller im Sinn, sich an der üblichen Form und Größe zu orientieren. Dies bietet ihnen die Chance, die Kosten bei der Abfüllung pro Flasche deutlich zu senken. Lediglich das Etikett weist auf diese Art noch einen gewissen Spielraum auf.

Einzelstücke setzen derweil ganz bewusst auf eine neue Form der Repräsentation. Hier sind es spezielle Typen von Flaschen, die das Besondere im Wein in geeigneter Form auch nach außen zu tragen haben. Wer selbst einen besonders guten Wein abfüllen und ihn auf besondere Weise präsentieren möchte, kann die passende Flasche auf luxussachen.kaufen finden.

Die Diskussion um Tetra-Packs

Dass nicht nur feine Geister daran interessiert sind, eine ansehnliche Präsentation des Weins zu erhalten, zeigt sich an aktuellen Diskussionen. So geriet zuletzt erneut der Verkauf von Wein im Tetra-Pack in die Schlagzeilen. Die Mehrheit der Weintrinker kann sich keineswegs für eine solche Präsentation entschließen. Zu groß ist aus ihrer Sicht die Differenz zur klassischen Form, die doch über einen Zeitraum von vielen Jahren als gängig und üblich betrachtet wurde.

Hersteller, die ihren Wein im Tetra-Pack verkaufen, sehen sich aus diesem Grund immer wieder Klischees ausgesetzt. Ihnen wird vorgeworfen, allein auf eine Senkung der Kosten bedacht zu sein. Die Zielgruppe, die mit einem solchen Wein beliefert wird, zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie niedrige Preise für sich in Betracht zieht. Generell durchsetzen wird sich diese Form des Weinkaufs allerdings nicht, da die Diskrepanzen in den Augen der meisten Menschen doch zu groß sind.

Die Vorliebe des Korkens

Eine andere Diskussion, die inzwischen auf einer breiten medialen Basis steht, dreht sich um den Verschluss der Weinflasche. Der klassische Korken galt über viele Jahre hinweg als der einzig gängige und zulässige Verschluss der Weinflaschen. Aufgrund der Gefahr, dass sich der Geschmack des Verschlusses bei einer langen Lagerzeit auf den Wein auswirkt, entschlossen sich jedoch viele Winzer und Hersteller in der letzten Zeit gegen die weitere Verwendung des Korkens.

Die Alternative, die nun immer häufiger in den Regalen von Supermärkten und Weinhandlungen zu finden ist, ist ein Korken aus Kunststoff. Während damit das Problem einer Geschmackseinwirkung aus der Welt geschafft werden konnte, entspricht der Korken aus Plastik noch immer nicht den Vorstellungen der meisten Weintrinker. Selbst ein so kleines Detail, das von den Herstellern am Gesamtwerk verändert wurde, führte also zu einem regelrechten Aufschrei in der Branche. Daran wird die Bedeutung der Präsentation und Verpackung des Weins geradezu exemplarisch deutlich.

Besondere Flasche, edler Tropfen

Hersteller exklusiven und meist teuren Weins, bei dem eine einzige Flasche nur für zweistellige Summen zu haben ist, entschlossen sich bereits in der Vergangenheit für die eine oder andere Variation. So wurden zum Beispiel die Flaschen mit etwas mehr Bauch ausgestattet, was dem Geschmack des Weins zugutekommen sollte. Auch der Flaschenhals war im einen oder anderen Fall ein Ansatzpunkt für die Veränderungen. Letztlich handelt es sich also um einen Weg der Hersteller, auf das eigene Produkt in besonderer Weise aufmerksam zu machen und seine Exklusivität vor den Augen des Kunden weiter zu betonen.

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