Wie Sie sich den Traum vom eigenen Weinkeller verwirklichen

Wer zu einem besonderen Anlass oder einfach zur Entspannung einen edlen Tropfen genießen möchte, kann hierfür einen Weinkeller anlegen. Dieser fungiert als spezieller Lagerraum, in dem die unterschiedlichen Weinsorten untergebracht werden. Der Traum vom eigenen Weinkeller muss nicht unerfüllt bleiben. Solange Räumlichkeiten vorhanden sind, welche den Wein unter optimalen Klima- und Lichtbedingungen aufbewahren.  Nachfolgender Beitrag gibt Aufschluss darüber, wie sich der Traum vom Weinkeller schrittweise verwirklichen lässt.

Optimale Voraussetzungen zum Lagern von Weinen

Angehende Weinkellerbesitzer sollten sich vorab informieren, unter welchen Bedingungen sie den Wein lagern müssen. Im Weinkeller sollten optimale Temperaturen herrschen, damit sich der Wein viele Jahre hält. Es gilt, diesen in einem dunklen Raum ohne einstrahlendes Sonnenlicht aufzubewahren. Weiterhin sollte es sich um einen Raum handeln, in dem ein konstantes Klima vorherrscht. Tägliche und saisonale Temperaturschwankungen sollten möglichst gering ausfallen. Außerdem sollte die Raumfeuchtigkeit bei etwa 70 Prozent liegen. Um die Temperatur zu optimieren, kann es sinnvoll erscheinen, eine Klimaanlage einzubauen. Alternativ sind wertvolle Weine in einem temperatureinstellbaren Weinkühlschrank optimal untergebracht.

Kosten eines Weinkellers clever finanzieren

Einen Weinkeller zu bauen und einzurichten, ist mit einigen Kosten verbunden. Für den dauerhaften Genuss optimal gelagerter Weine müssen Liebhaber mit bis zu 15.000 Euro rechnen.  Sofern das eigene Kapital für die Finanzierung nicht ausreicht, kann ein Sofortkredit auf creditsun.de helfen. Auch im Falle einer negativen Schufa ist eine Auszahlung binnen weniger Tage möglich. Um den Privatkredit zurückzuzahlen, lässt sich eine flexible Ratenzahlung vereinbaren.

Weinkeller neu bauen oder vorhandene Räume nutzen

Die Idee zum Bau eines Weinkellers entsteht meist einige Zeit vor deren Realisierung. Dahinter stecken nicht nur finanzielle Gründe. Vielmehr erscheint es sinnvoll, unterschiedliche Gestaltungsvarianten erst einmal gedanklich durchzugehen. Schritt für Schritt entsteht auf diese Weise ein individueller Entwurf. Danach gilt es, das konkrete bauliche Vorhaben umzusetzen. Zuerst ist die Frage zu klären, ob für den Weinkeller ein komplett neuer Raum entstehen soll. Dieser könnte klassischerweise über eine Wendeltreppe im untersten Geschoss zugänglich sein. Idealerweise fällt die Wahl auf einen fensterlosen, mit Tuffstein isolierten Raum. Als Bodenbelag eignen sich auf einer dünnen Sandschicht angebrachte Ziegelsteine. Sie dienen, bespritzt mit Wasser, als zusätzlicher Feuchtigkeitslieferant im Raum.

Eine preislich günstigere Lösung besteht darin, einen Raum im Haus oder der Wohnung zur Lagerstätte umzubauen. Prinzipiell ist hierfür jeder Raum – abgesehen von dem Dachboden – geeignet. Da ein Weinkeller oft mit einer Sitzecke aufwartet, könnte dieser in der Küche entstehen. Hat ein Weinliebhaber einen ausreichend großen Essbereich, so lässt sich ein Teil des Raumes mit einer Trockenbauwand abtrennen. Ein im Wohngeschoss entstehender Weinkeller lässt sich durch moderne Glaswände vom restlichen Zimmerteil abgrenzen. Hierbei kommen Holz- oder Marmormaterialien als Bodenbelag infrage. Allerdings sollte der Fußboden undurchlässig und trocken sein, damit sich kein Schimmel bildet.

Alternativ lässt sich beispielsweise vorhandener Platz unter einer Treppe zur kleinen Weinkammer umfunktionieren. Wichtig ist auf jeden Fall, gewisse Ausstattungsmerkmale einzuhalten. Zum Abdunkeln sollten Fensterfolien oder Vorhänge vorhanden sein. Um die Wände zu isolieren, bedarf es Styropor oder ähnlicher Materialien. Auch gilt es eventuell, die Tür zum Weinkeller gut zu dämmen. So lässt sich verhindern, dass Luftfeuchte aus dem Weinkeller entweicht. Um die Weine erschütterungsfrei und liegend zu lagern, werden außerdem große Weinregale benötigt.

Guter Wein erreicht mitunter nach einigen Jahren Reifezeit ein vorzügliches Aroma.

Stil des Weinkellers festlegen

Bevor der Weinkeller eingerichtet wird, ist der gewünschte Stil festzulegen. Dieser bemisst sich einerseits nach dem persönlichen Geschmack, andererseits nach den vorhandenen finanziellen und baulichen Spielräumen. Ein Weinkeller lässt sich beispielsweise in folgenden Stilen verwirklichen:

  • Klassisch: Der klassische Stil kombiniert moderne und traditionelle Elemente miteinander. Alles hinterlässt einen gepflegten Eindruck. Die Wände sind vorzugsweise Weiß gehalten, während der Boden aus Stein oder Holz besteht.
  • Individuell: Entscheidet sich ein Weinlieber für den individuellen Stil, kombiniert er unterschiedliche Einrichtungsvarianten miteinander. Strenge Regeln gibt es hierbei nicht zu beachten. Jedoch sollten die Möbel zumindest farblich miteinander harmonieren.
  • Skandinavisch: Skandinavisch eingerichtete Weinkeller dienen als gemütliche Rückzugsorte zur persönlichen Entschleunigung. Sie bestehen häufig aus Holz und erinnern mit ihrer Bauweise an eine Berghütte. Sehr helle oder zu auffällige Farben finden sich in dieser Art Weinkeller nicht wieder.
  • Industriell: Dieser schroffe Stil macht sich Metalltüren, Steine und brauchbare Gegenstände zunutze. Anstelle gemütlicher Möbel steht der praktische Nutzen im Vordergrund. Diese Keller lassen sich beispielsweise in Neubauten hervorragend umsetzen.

Weinkeller mit passender Einrichtung in Szene setzen

Es ist die Einrichtung, welche dem vorhandenen Weinkeller schlussendlich Leben einhaucht. Zuallererst benötigen Weinliebhaber praktische Regalsysteme, um alle Weinflaschen unterzubringen. Besonders gut eignen sich hierbei Lagersysteme aus Ton, Stein oder Eichenholz. Einfache Kunststoff- oder Holzregale gilt es zu vermeiden, da sich dort Pilze bilden können. Wer Weine dauerhaft im Keller lagern möchte, sollte außerdem einen Klimaschrank anschaffen.

Neben den typischen Weinregalen erzeugt eine kleine Sitzecke im Weinkeller eine behagliche Atmosphäre. Gemeinsam mit einer Bar kann sie als Verkostungsbereich fungieren. Ansonsten ist es angebracht, die richtige Beleuchtung nicht zu vergessen. Besser als altmodische Glühlampen funktionieren an der Decke oder den Regalen angebrachte energiesparende LED-Spots. Indem sie von oben beleuchten, hüllen sie den Raum in ein stilvolles Licht. Abrunden lässt sich der Stil mit einzigartigen Dekorationsideen. Um rustikales Flair zu erzeugen, lassen sich beispielsweise alte Weinfässer aufstellen. Wer es etwas eleganter mag, setzt auf gepolsterte Stühle oder moderne Barhocker. Sofern der Raum großzügig geschnitten ist, lässt sich sogar eine imponierende Leseecke darin umsetzen.

Ein Weinkeller sollte mindestens zehn Quadratmeter groß sein. Solch eine Fläche reicht vollkommen aus, um den Wein stilvoll zu präsentieren. Gleichzeitig bleibt genug Platz für eine kleine Probierecke.

Weinkeller mit erlesenen Weinen ausstatten

Schlussendlich benötigt der fertige Weinkeller eine erlesene Auswahl an Weinen. Um einkehrende Gäste vollauf zufriedenzustellen, ist eine gut durchdachte Auswahl an Rot- und Weißweinen bereitzuhalten. Für einige der bei wein-abc.de vorgestellten Rebsorten gibt es bestimmte Lagertemperaturen zu beachten. Wer gerne Rotweine serviert, sollte diese bei 15 bis 18 Grad Celsius lagern. Weißweine bevorzugen mit 11 bis 14 Grad Celsius etwas kühlere Temperaturen. Den laut wein-lexikon.de in der französischen Weinregion Champagne angebauten Schaumwein sollte ein Gastgeber optimalerweise bei 11 Grad Celsius lagern.

Abbildung 1: pixabay.com © arno_m (CC0 Creative Commons)

Abbildung 2: pixabay.com © kalhh (CC0 Creative Commons)

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