Das sächsische Anbaugebiet besitzt derzeit eine Gesamtrebfläche von 472 ha (Stand 2008). Der Weißweinanteil ist mit 80 Prozent prägend. Sachsen besitzt eine große Rebsortenvielfalt: Derzeit werden 37 Sorten angebaut. Zu den Hauptrebsorten zählen Müller-Thurgau, Riesling, Weißburgunder und Grauburgunder. Bei den Rotweinsorten sind es Spätburgunder und Dornfelder. Besonderheiten stellen der Traminer und der Goldriesling dar. Der Anteil der Traminerrebfläche ist, relativ zur Gesamtrebfläche Sachsens, der größte Deutschlands. Und der Goldriesling wird deutschlandweit nur noch in Sachsen angebaut.

Der größte Teil der sächsischen Weine wird vor Ort getrunken und stellt so deutschlandweit eine Rarität dar.

„Eine Rarität. Weine aus Sachsen“- So lautet seit 2005 auch die Dachmarke der Sächsischen Winzerinnen und Winzer. Das sächsische Weinanbaugebiet ist das nordöstlichste und eines der kleinsten in Europa. An der Elbe wird seit 850 Jahren Weinbau betrieben. Er ist besonders in den letzten 400 Jahren durch Terrassenweinbau und Trockenmauern geprägt. Eine Besonderheit sind die kleinparzellierten Rebflächen, die von mehr als 3.000 Kleinwinzern bearbeitet werden.

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