Neuer Wein

Bei „neuem Wein“ handelt es sich um gepressten Traubenmost, dessen Gärung erst begonnen hat und der noch nicht gefiltert wurde. Als neue Weine werden demnach alle Zwischenstadien bezeichnet, die sich im Übergangprozess zu fast vergorenem Wein, dem Jungwein, befinden. Da der Gärvorgang fortschreitet, kann der Alkoholgehalt bei 4 bis 11 % liegen.
Besser bekannt ist neuer Wein als Federweißer – weißer Traubenmost – und Federrotern – roter Traubenmost, die hierzulande den Übergang vom Spätsommer zum Herbst begleiten. Je nach Region wird der neue Wein anders benannt: Rauscher in Rheinhessen und an der Hessischen Weinstraße, in der Pfalz Bitzler, Sauser oder Suser in Teilen Südwestdeutschlands und an verschiedenen Orten des Weinanbaugebiets Franken sowie in Südtirol und Sturm in Österreich.