Weinglossar

Dieses Glossar wird ständig erweitert. Es erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Falls Sie einen Begriff vermissen oder eine Frage haben, senden Sie uns bitte eine Mail an m.kindt@dlg.org.

Weinlese

Bezeichnung für den Vorgang bzw. auch für den Zeitpunkt der Traubenernte (port. Colheita oder Vindima, in den USA Crush, span. Cosecha oder Vendimia, frz. Récolte oder Vendange, ital. Vendemmia, engl. Vintage).

Weinmängel

Sensorische Mängel in Rotweinen müssen nicht unbedingt auf einen Weinfehler hinweisen, sondern können einfach Zeichen minderwertiger Qualität sein. Weist ein Rotwein einen Mangel oder ein Übermaß an bestimmten Ingredienzien auf, zum Beispiel einen zu geringen Anteil an Zucker oder Alkohol oder zu wenig bzw. zu viel Säure, spricht man daher von Weinmängeln.

Weinprämierung

Nach der Prüfung verschiedener Weine folgende Einteilung/Klassifizierung dieser Weine in Qualitätstufen. Weine und Sekte, die in der Bewertung die Höchstpunktzahl erzielen, treten in einer sensorischen Zusatzprüfung noch einmal gegeneinander an. Die Sieger erhalten Auszeichnungen. Siehe auch unter Bundesweinprämierung.

Weinstein

Kristallisation von Säure, auch in Verbindung mit im Wein vorhandenen Mineralien. Häufig zu beobachten bei älteren, extraktreichen Weinen, je nach Lagerart am Flaschenboden, Hals oder Korken. Kein Qualitätsmangel.

Weintraube

Allgemeine Bezeichnung für jene Trauben, die für die Herstellung von Wein oder Destillaten herangezogen werden.

Weißburgunder

Weißweinrebe aus der Burgunderfamilie, auch als Weißer Burgunder, Weißer Klevner, in Frankreich „Pinot blanc“, in Italien „Pinot bianco“ bezeichnet. Der Weißburgunder ist aus einer Mutation aus dem Ruländer (siehe Grauburgunder) entstanden. Die Weine aus dieser Rebsorte sind sehr kompakt, kraftvoll und nussig.

Weißherbst

Roséwein, der im Gegensatz zu Rosé nur aus einer Rebsorte hergestellt werden darf und den Anforderungen an einen Q.b.A.-Wein entsprechen

Weißweinschorle

Eine Weißweinschorle ist eine Mischung aus Weißwein und Mineralwasser, gewöhnlich in einem Verhältnis von 1:1 – je nachdem kann der Anteil des Wassers auch geringer ausfallen und etwa bei 1/3 oder 1/4 liegen. Die Weinsorte, die verwendet wird, ist Geschmackssache. Das Mineralwasser sollte keinen Eigengeschmack aufweisen. Ist ein süßerer Geschmack gewünscht, kann anstelle des Wassers auch Zitronenwasser oder -limonade verwendet werden. Die Weinschorle ist ein erfrischendes Getränk, das weniger Kalorien und einen geringeren Alkoholgehalt aufweist. In Österreich wird die Mischung Gespritzter genannt. Siehe auch Rotweinschorle.