Weinglossar

Dieses Glossar wird ständig erweitert. Es erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Falls Sie einen Begriff vermissen oder eine Frage haben, senden Sie uns bitte eine Mail an m.kindt@dlg.org.

DOP

DOP ist seit der EU-Weinmarktordnung von 2009 eine Herkunftsbezeichnung für italienische und spanische Weine. In der italienischen Weinherstellung steht die Abkürzung für „Denominazione di origine protetta“ und bei spanischen Weinen für „Denominación de Origen Protegida“. Übersetzt bedeutet DOP in beiden Fällen „geschützte Ursprungsbezeichnung“ und kennzeichnet die höchste Qualitätsstufe von Weinen mit kontrollierter Herkunft. Einzuordnen ist dies etwa auf einer Stufe mit dem deutschen Prädikatswein oder der „Appellation d’Origine Protégée“ (AOP) in Frankreich.
Für die Angabe DOP wurden vor 2009 in Italien die Güteklassen DOC und DOCG verwendet, in Spanien waren DOCa und DO als Herkunftsbezeichnungen verbreitet.

 

Dornfelder

Der Dornfelder ist eine deutsche Rotwein-Rebsorte. Seine Ursprünge führen nach Weinsberg in Württemberg. Dort führte die Initiative des Weinbaufachmanns Immanuel Dornfeld zur Gründung einer Weinbauschule. Der Dornfelder ist eine Kreuzung aus Helfensteiner (Frühburgunder x Trollinger) und der Heroldrebe (Portugieser x Lemberger).

Drehverschluss

Eine für Weinflaschen spezielle Verschlussart (engl. screw cap oder twist) als Alternative zum Korken. Hergestellt aus korrosionsfreiem Metall (zumeist Aluminiumlegierungen) mit einer innen befindlichen Dichtungsfolie aus PVDC (Polyvinylidenchlorid). Sogenannte „Korkschmecker“ treten beim Drehverschluss nicht auf.

Dreieckstest

Beim diesem Test werden zwei identische Weinproben mit einer gering abweichenden, dritten verglichen. Die abweichende Probe muss erkannt werden. Der Dreieckstest dient auch der Schulung von Sensorikern.